Projektstudie Doppeleinfamilienhaus Oberdorf (BL)

gedacht 2018

Für das Grundstück im familiären Wohnquartier von Oberdorf wurden verschiedene Studien erstellt. Die Projektstudie zeigt die Möglichkeiten eines Ersatzneubaus mit zwei Doppeleinfamilienhaushälften. Dabei wurde das bestehende Terrain sorgfältig weitergedacht. Die bewegte Fassade Richtung Süden bietet ein Optimum an Besonnung, Ausblick und privaten Aussenräumen.

Projektwettbewerb Altersgenossenschaft Kreuzlingen (TG)

4. Rang im offenen Verfahren
gedacht 2017

Das Projekt schlägt einen Ersatzneubau vor, welcher das Areal komplettiert, aber als eigenständiger Bau steht. Dieser nimmt sämtliche Wohnungen, sowie die gemeinschaftlichen Nutzungen auf. Zur Strasse und zum bestehenden Bau hält der Neubau die nötige Distanz.
Der Bestand wird volumetrisch durch einen Verwaltungsbau ergänzt und wieder fertiggebaut. Dieser nimmt die Büros, das Tagesheim und den Wellnessbereich auf.
Gemeinschaft entsteht durch Nähe. Jeweils drei Wohnungen verbinden sich zu einer kleinen Nachbarschaft. Diese teilt sich eine gemeinschaftliche Veranda, welche wettergeschützt aber unbeheizt ist. Sie bietet im Sommer wie im Winter Gelegenheit, sich zu treffen. Der Innenhof, über welchen alle Wohnungen erschlossen sind, kann durch verschiedene Aktivitäten bespielt werden. Er verbindet die zwei Baukörper zur Einheit.

Projektwettbewerb Stiftung Bernaville (BE)

gedacht 2017

Die in den 70er Jahren erbaute Gesamtanlage der Stiftung Bernaville bietet Menschen mit Beeinträchtigung eine wertvolle Arbeits- und Wohnumgebung. Das auf einer Anhöhe liegende Grundstück ermöglicht einen bemerkenswerten Rundumblick. Der Bestand ist als architektonisches Gesamtwerk, als teppichartige Struktur konzipiert. Aus der Ferne wirkt das Ensemble wie ein Dorf mit aneinandergereihten, eingeschossigen Giebelhäusern und einem Dorfplatz, der sich in Richtung Schwarzenburg öffnet.

Der Leitgedanke des neuen Projekts beruht auf der Frage, wie man das Ensemble mit dem bestehenden Untergeschoss und dem Wohnheim 2 ebenbürtig weiterbauen kann. Der Projektvorschlag nimmt die bestehenden Qualitäten, wie die einzigartige Dachlandschaft, die Wirkung als kleines Dorf im Grünen, die modulartige Holzbauweise, den Dorfplatz, die Innenhöfe und die schönen Ausblicke auf und gestaltet diese in einer strukturierten und geordneten Anlage neu. Die Nutzungen werden in zwei öffentliche Bauten und drei Wohngebäude aufgeteilt. So ermöglicht und fördert die Projektidee die Selbständigkeit der Bewohnenden.

Eine Zusammenarbeit mit Weyell Berner Architekten aus Zürich

Projektwettbewerb Schulcampus Dorf Binningen (BL)

gedacht 2017

Der Projektvorschlag „Drei Schwestern“ bilden das neue prägende Ensemble im Dorfzentrum. Wie drei Schwestern sind sie nahe verwandt, jedoch auch individuell und einzigartig in ihrer Charakteristik. Dabei stehen sie nicht alleine, sondern ergänzen die heterogene, vielschichtige Dorfstruktur in ihrer Körnigkeit und Ausrichtung. Die Schule wird mit dem Quartier verwoben.Der grosszügige, lange Freiraum zwischen den Schulgebäuden bildet das Herz der Schule; Marktplatz und Schulplatz fliessen ineinander und bereichern sich. Alle Hauptnutzungen der Schule sind auf dem Dorfplatz präsent. Der mäandrierende Grünraum mit Wald und Bächen wird in den Perimeter weitergeführt und zum Dorfplatz hin gefasst. Die historische Terrassierung bleibt erhalten, die Hangkante im Perimeter wird bespielt und zum verbindenen Element auf dem Schulareal. Der Begriff Schulcampus wird als offene Verbindung der verschiedenen Nutzungen verstanden und umgesetzt.

Eine Zusammenarbeit mit Atelier DWA aus Basel

Konzeptbeitrag für die Badenfahrt 2017

Bewerbung für einen Festpavillon an der Badenfahrt
Eingabe im Herbst 2016

Zu Beginn stand die Idee, mit einer Gruppe von Badenfahrtbegeisterten aus verschiedensten Fachbereichen eine Festwirtschaft für die Badenfahrt 2017 zu entwickeln und zu betreiben.  Es sollte ein Beitrag sein der architektonisch überzeugt, einen hohen Wiedererkennungswert hat und aus einem recycelbaren Material gebaut wird. Aus dem Motto der Badenfahrt „Versus“ wurde so schnell der Leitgedanke „usVers“ geboren. Das Konzept eine Bar aus alten Büchern zu bauen konnte die Jury überzeugen und der Beitrag wurde zur Ausführung ausgewählt.

Wettbewerb Neubau Pfarreizentrum Ins (BE)

gedacht 2016

Der Projektvorschlag spielt mit geringem Aufwand einen grosszügigen Platz frei. Dieser gewährt der Kirche mit ihrer prägnanten Erscheinung die angemessene Präsenz im durchgrünten Einfamilienhausquartier. Beide neuen Baukörper sind im Tafelbau konzipiert. Wie in der Kirche sollen hochwertige, aber roh eingesetzte Materialien eine sinnliche Stimmung erzeugen. Die Dachform der Neubauten komplettiert die Anlage zum Ensemble und bindet das gesamte Kirchenareal ins Quartier ein.

Eine Zusammenarbeit mit Stephanie Zöll, Landschaftsarchitektin

Habis Royal

gedacht 2012 – Alexander Marty
Masterarbeit bei Gion A. Caminada

Was schon vor 80 Jahren zu ersten Diskussionen Anlass gegeben hat, ist heute zu einem unüberblickbaren Chaos ausgeufert. Der Verkehr am Hauptbahnhof Zürich erfordert von Jahr zu Jahr neue Interventionen, vom Bahnhofplatz bis zum Platzspitz. Die Notwendigkeit neuer Durchgangslinien, Tramspuren, Individualverkehrsachsen, Personendurchgänge usw. lässt den Planenden kaum die Möglichkeit zu mehr als reiner Parameter-Erfüllung. Zu welch fraglichen Resultaten das führen kann, wurde 1970 mit dem Bau des Shopville und der damit einhergehenden Verbannung der Fussgänger unter die Ebene des Bahnhofplatzes aufgezeigt.

Der neue Bau anstelle des ehemaligen Habis Royal ist als Impuls für eine Entwicklung zu einem organisierteren „Raum Hauptbahnhof Zürich“ zu lesen. Im Zentrum steht dabei der Fussgänger und die Überzeugung, dass diesem zur Verbesserung der Situation ein Teil des Bahnhofplatzes wieder zugestanden werden muss.

Giraffenhaus Zoo Zürich

gedacht 2011 – Ruth Schmutz
Entwurfsemester bei Miroslav Sik

Das Giraffenhaus ist nach dem Vorbild des Hortus Conclusus, einem eingemauerten Baumgarten, entworfen. Er bietet den Tieren Schutz und komplettiert die Savannenanlage durch einen gedeckten, geschützten Raum, der eine natürliche Lichtstimmung bietet; wie in einem Wald, in dem die Tiere Schutz finden. Die Mauer des Gartens nimmt alle funktionalen Serviceräume und die Tierstallungen auf. Der Besucherweg, welcher durch die Gartenmauer führt, verbindet das Elfantenhaus mit der Masoalahalle. Drei Brücken bilden, wie das spezielle Geländer, wiederkehrende Elemente, welche die Besucher durch die Anlage begleiten. Das Gebäude erscheint von Aussen als klarer, schlichter Baukörper, welcher in die Topografie einebettet ist. Ein Blätterrelief im Stampfbeton, welches durch Einsparungen in der Schalung erzeugt wird, gibt einen ersten Hinweis auf das organische Thema im Inneren. Die Einblicke in die Innenanlage sind sehr klein gehalten und bieten immer neue Ausschnitte und Blickwinkel. Ausserdem bleiben so die Menschen mehrheitlich im Dunkeln und werden so zum versteckten Beobachter. Nur einmal geht der Weg über eine aufgeängte Brücke mitten durch den Garten.

Flughafen Altenrhein

gedacht 2010 – Ruth Schmutz & Alexander Marty
Bachelorarbeit bei Quintus Miller & Paola Maranta

Der neue Flughafen für Altenrhein soll den Passagieren die Faszination des Fliegens und die damit verbundenen technischen Meisterleistungen wieder ins Bewusstsein bringen. In einem einzigen Bauvolumen sollen sämtliche Abläufe welche das Reisen mit dem Flugzeug erst möglich machen erlebbar werden. Eine Reihung von Hangarstrukturen bietet den verschiedenen Funktionen vom grössten bis zum kleinsten Massstab Platz.

Der Flughafen nimmt verschiedene Themen aus seiner Umgebung auf. Einerseits die für den Ort historisch gesehen sehr wichtigen Dornier-Werke, die feingliedrige Struktur der umliegenden Einfamilienhausbebauung und die topografischen Eigenheiten der Region.